Luther Márton világvége-jóslatai

A héber kabbala szerinti "Isten 72 szellemének" kozmikus forrásai
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Luther Márton világvége-jóslatai

Beitragvon Admin » 26. Mai 2013 22:04

Klaus Matefi
Luther Márton világvége-jóslatai




Luther Márton (Martin Luther; 1483 - 1546) 22 éves korában ágostonrendi szerzetes lett Erfurtban, majd két évre rá (1507.04.04-én) már pappá is szentelték. Ezt követően Wittenberg-ben teológiai tanulmányokat folytatott, aminek a keretében elérte a "Baccalarius biblicus" akadémiai fokozatot.

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Martin Luther, 1529.

Luther szkeptikus volt az asztrológával szemben, ennek ellenére feltételezhető, hogy a csillagászati tanulmányai folyamán az asztrológiával is megismerkedett némileg (abban az időben ugyanis még nem volt szétválasztva az asztronómia az asztrológiától), hiszen egy értelmes ember csak olyan dolgot bírál nyilvánosan, aminek tisztában van a lényegével.

http://books.google.de/books?id=R4pXzMY ... &q&f=false
Dr. Martin Luther Werke, in einer das Bedürfniß der Zeit berücksichtigenden Auswahl (Bd. III.; 1826, Hamburg)
(S. 301-302) Von der Astrologie
Astrologia ist wol eine seine Kunst, aber sehr ungewiß, man findet niemand, der etwas gewisses könnte anzeigen und beweisen; sie bedarf wol guter Deutung und viel Bedenkens, wie jetzt unsere Domherren zu Meissen thun, die ihr Ding alles mit Deutung verteidigen wollen.
Daß Astrologia eine gewisse Erkenntniß und Kunst sey, wird mich Phil., noch niemand bereden. Philippus sich oft hefftig bemühet und beslissen, daß er mich möchte dahin bewegen, daß ich seine Meynung billigte, und es mit ihm hielte; aber er hat mich niemals können dazu bereden noch bringen, ich bleibe hart und vest auf der Meynung, die die Bauern haben, mit denen halte ichs, wenn ein heisser Sommer ist, daß ein kalter Winter darnach folget. Dieser ganze Handel ist wider die Philosophie.
Der Astrologia und Sternkucker gemahnet mich gleich wie eines, der Würfel seil trägt und saget: Siehe, ich habe gute Würfel, sie werfen stets zwölfe. Nun, du wirfest of hin, wenn einem zwölfe kommen, so ist die Kunst recht; man siehet aber nicht, wie oft man zuvor 2, 3, 4, 5, 6, geworfen hat. Also thun auch die Astrologi; wenns einmal oder zwey zutrifft und geräth, so können sie die Kunst nicht genug rühmen, loben und erheben; aber vom andern, das so oft gesehlet hat, schweigen sie still.


Annyi biztos, hogy ismeretségi körében voltak olyanok, akik asztrológiával behatóbban foglalkoztak. Ilyen személy volt a barátja, Philipp ­Melanchthon (1497 - 1560) humanista reformátor, teológus, filozófus, asztrológus, aki kora egyik legnépszerűbb asztrológia tanára volt:

http://www.ekd.de/melanchthon2010/aktuelles/16109.html
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

Was hat Astrologie mit dem Christentum zu tun?
Melanchthon war einer der populärsten Astrologielehrer der Zeit

Er war einer der wichtigsten Reformatoren in Deutschland: Philipp ­Melanchthon (1497-1560). In Wittenberg verband ihn eine enge Freundschaft mit Martin Luther, aber sie hatten auch einen klaren Dissens: über die Bedeutung der Sterne für den Lauf der Welt. Melanchthon war einer der populärsten Astrologielehrer der Zeit.

Mit seinen astrologischen Vor­lesungen zog er mehr als 2.500 Studenten in seinen Bann. Nie vor oder nach ihm kam der Sterndeutung im akademischen Betrieb ein solcher Stellenwert zu. Eine seiner Reden ist sogar in der Schriftensammlung "Corpus Reformatorum" enthalten, andere gingen in das Lehrwerk "Einführung in die Physik" ein. Melanchthon übertrug auch die astrologischen Bücher des antiken ­Wissenschaftlers Ptolemäus ins Deutsche und kommentierte sie.

Was hat die Astrologie mit dem Christentum zu tun? Das Verbindungsglied ist der Wunsch, den Willen Gottes zu verstehen und seine Pläne mit den Menschen vorauszusehen. Zwischen dem, was auf Erden, und dem, was im weiten Kosmos geschah, glaubte man klare Zusammenhänge zu sehen. Die Astrologie galt lange nicht als Rivalin eines frommen, bibelorientierten Glaubens, sondern als ein weiterer Weg zu Gott. Nicht auf die Gestirne selbst, sondern auf ihren Schöpfer richtete sich die eigentliche Aufmerksamkeit.

Auch wenn im vierten Jahrhundert die christlichen Konzilien ihren Mitgliedern das Erstellen und Einholen von Horos­kopen verboten - was bald auch ins staatliche Recht geschrieben wurde -, hielt sich die Sterndeutung: Päpste beschäftigten persönliche Astrologen, in mittel­alterlichen Kirchen wurden astrologische Uhren aufgestellt, Klöster forschten weiter. Erst im späten 17. Jahrhundert mit dem Aufkommen der modernen Naturwissenschaften war Schluss mit der Astrologie an den Universitäten, wie Christine Lindemann in ihrem Buch "Die Handschrift ­Gottes lesen - Astrologie" beschreibt.

http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Philipp_Melanchthon
Philipp Melanchthon
Philipp Melanchthon, eigentlich Philipp Schwartzerdt (* 16. Februar 1497 jul. um 19:22 in Bretten[1]; † 19. April 1560 um 19:00 Uhr in Wittenberg), war ein Philologe, Philosoph, Humanist, Theologe, Astrologe, Lehrbuchautor, neulateinischer Dichter und wurde (wg. seiner Lehrpläne, etc.) auch als „Praeceptor Germaniae“ (Schulmeister Deutschlands) bekannt. Neben Martin Luther war er eine treibende Kraft der deutschen und europäischen kirchenpolitischen Reformation.

Nach knapp einem Jahr konnte Melanchthon (zwölfjährig) schon im Oktober 1509 die Universität Heidelberg beziehen. 1510 veröffentlichte er in Wimphelings Büchern seine ersten lateinischen Gedichte. Durch seine hohe Begabung bewältigte er das Studium in Heidelberg problemlos und erwarb zum frühest möglichen Zeitpunkt - am 10. Juni 1511 - den ersten akademischen Grad eines Baccalaureus artium.

Durch den Einfluss Luthers erwarb Melanchthon (in Wittenberg) am 19. September 1519 den theologischen Grad eines baccalaurus biblicus. Dadurch war er es ihm erlaubt, auch an der theologischen Fakultät Vorlesungen zu halten.

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Melanchthon által készített saját születési horoszkópja

Astrologie
In jener Zeit des Umbruches, in der Melanchthon lebte und wirkte, trug auch die Astrologie zu dem allgemeinen apokalyptischen Klima bei: die endzeitlichen Prophezeiungen des Johannes Lichtenberger waren damals äußerst populär. Im Spannungsverhältnis von Scholastik und Humanismus, Papsttum und Reformation, Religion und Aberglaube musste die Astrologie für die unterschiedlichsten, oft auch unseriöse Interessen herhalten. Ihr Wirkungsspektrum reichte von einfacher Volksunterhaltung über propagandistische Hetze bis hin zu gewissenhafter, wissenschaftlicher Arbeit - was in zunehmendem Maße Anhänger und Gegner spaltete. Melanchthon vollzog ebenfalls eine Gratwanderung: Einerseits war er der religiösen Erkenntnis verpflichtet, andererseits - oder gerade deswegen - diente er dem "Lichte der Natur", d.h. der Wissenschaft[3].

Er war zeitlebens von der tiefen Bedeutung der Astrologie überzeugt. Zu seinen Werken auf diesem Feld gehören eine vielbeachtete Rede "Über die Würde der Astrologie", eine Übersetzung der Tetrabiblos, das Buch "Initia doctrinae physicae" und das Vorwort zur Sphaera des Sacrobosco. Er hielt die Astrologie für eine Naturwissenschaft wie die Physik, verstand sie kausal-mechanistisch: "Die Astrologie ist ein Teil der Physik, welcher lehrt, welche Wirkungen das Licht der Gestirne auf einfache und zusammengesetzte Körper ausübt, welche Mischungen, Veränderungen und Neigungen es hervorbringt."[4]

http://www.astrosesam.ch/datenbank/astr ... .htm?name=
Melanchthon Philipp
MELANCHTHON war ein Wunderkind. Mit 12 Jahren wurde er Baccalaureus, mit 17 Magister und mit 20 Jahren Professor der Geschichte und Rhetorik in Tübingen. Dort war er eng befreundet mit JOHANNES STÖFFLER aus Justingen (1452 1531), der Professor für Mathematik und Astronomie war und als Astrologe einen weltweiten Ruf genoss. STÖFFLER berechnete auch die Ephemeriden für 1532 bis 1551, welche MELANCHTHON 20 Jahre lang täglich benützte.

Unter dem Einfluss LUTHERs wandte sich MELANCHTHON auch der Theologie zu und promovierte am 19. Sept. 1519 zum Baccalaureus der Theologie. Von da an gehörte MELANCHTHON als Professor zu zwei Fakultäten, der Artistenfakultät, wie man damals die allgemein bildenden Fächer nannte, und der theologischen Fakultät. Nach der Doctor Würde hat MELANCHTHON nie gestrebt, er wollte neben Dr. MARTINUS LUTHER der Magister Philippus bleiben. Wegen seines umfassenden Wissens und seiner überragenden Leistungen nannte LUTHER ihn den Doctor über alle Doctores. Nach LUTHERs Tod am 18. Febr. 1546 wurde MELANCHTHON das geistige Haupt der Reformation.


Luther a pályafutása folyamán elkövetett egy nagy hibát, nevezetesen, hogy kellő szakértelem hiányában az 1532. évre megjósolta "Jézus visszajövetelét", ami az "Ítélettel" kellett volna párosuljon a bibliai magyarázatok szerint...
Mivel ez értelemszerűen nem következhetett be, így a későbbiekben még két dátumot jelölt meg (1538. illetve 1541. éveket), melyek szintén hamis próféciáknak bizonyultak:

R. L. Conradi: Das goldene Zeitalter (1923)
(S. 430-431) Man besuchte sich öfters gegenseitig, und bei einem solchen Besuch um 1532 herum fand er bei Luther Justus Jonas und den Maler Lukas, "die redeten vom End der Welt. Luther sprach, die Schrift is aus, der Tag komme, wenn er wolle. Da sprach Meister Lukas, I. Herr D., meint ihrs? Das beantwortete Jonas und sprach: Ja, wahrlich, Meister Lukas, die Schrift ist aus und redet solches mit ausgeworfenen Armen zum Zeichen seines Ernsts." So schrieb auch Luter selbst zu 1532: "Es sind ungefähr 5474 Jahre nach Anfang der Welt. Derhalben zu hoffen ist, wir sind nun nicht fern vom Ende." Weimarer Ausg. LIII, 171.

http://www.weltuntergang.cc/weltunterga ... ungen.html
1538 n. Chr. Martin Luther Als es dann 1532 doch nicht mehr werden wollte, verschob Martin Luther den Weltuntergang um sechs Jahre.
1541 n. Chr. Martin Luther 1541 war der dritte und letzte Termin, für den Martin Luther den Weltuntergang prophezeite. Danach wollte er sich verständlicherweise nicht mehr auf genaue Termine festlegen lassen.

http://www.das-weisse-pferd.com/98_19/l ... rgang.html
Luther verrechnete sich dreimal bei der Vorhersage des Weltuntergangs
Martin Luther, Gründer der nach ihm benannten Kirche, betätigte sich nicht nur als Antisemit und Anstifter zum Bauernmord - er verbreitete auch Panikstimmung vor einem angeblich drohenden Weltuntergang. Dreimal, nämlich für das Jahr 1532, dann für 1538 und schließlich für 1541, kündigte er den Untergang der Welt an.

http://www.daserste.de/wwiewissen/beitr ... 71n~cm.asp
Für Michael Kempe ist das die neueste Variante einer Unzahl von Fehlprognosen der Vergangenheit: „Ein Beispiel, dass wir auch in der Geschichte hatten: Martin Luther hat dreimal den Weltuntergang vorausgesagt. 1532, 1538 und 1541. Das ist bei allen drei Malen nicht eingetreten. Danach hat er es aus gutem Grund aufgegeben, noch vermeintlich exakte Daten anzugeben. Das heißt, die Geschichte holt ihre eigenen Untergangsprophezeiungen wieder ein, so dass wir bis jetzt eine Geschichte verpasster Weltuntergänge haben.“

http://charismatismus.wordpress.com/cat ... g-endzeit/
Joachim von Fiore und Martin Luther: angekündigte Weltuntergänge
Während Fiore und seine Mitstreiter (die Bewegung der „Spiritualen“) eine euphorische Endzeitschwärmerei verkündete, befaßte sich auch Martin Luther einige hundert Jahre später zeitweilig intensiv mit der Apokalypse (biblischen Endzeitlehre); er verbreitete aber keine Endzeitschwärmerei, sondern das genaue Gegenteil, nämlich Endzeitpanik - das eine ist freilich so verfehlt wie das andere.

Luther sah im damaligen Papst den in der Heiligen Schrift vorausgesagten „Antichrist“ (den er mitunter auch als „Endchrist“ bezeichnete, womit der Antichrist der Endzeit gemeint war), weshalb er mit dem baldigen Weltuntergang und der Wiederkunft Christi rechnete.

Dreimal – nämlich für das Jahr 1532, dann für 1538 und schließlich für 1541 - kündigte er das Ende der Welt an – danach vermied er solche Prophezeiungen.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/a ... index.html
"Martin Luther hat dreimal den Weltuntergang vorausgesagt: 1532, 1538 und 1541", schildert Kempe (*Michael Kempe). "Danach hat er es aus gutem Grund aufgegeben, noch vermeintlich exakte Daten anzugeben. Die Geschichte holt ihre eigenen Untergangsprophezeiungen wieder ein, so dass wir bis jetzt eine Geschichte verpasster Weltuntergänge haben."

http://reset2012.at/?p=788
Der Weltuntergang in der Evangelischen Kirche
Zu den wichtigsten Vertretern der Evangelischen Kirche zählt der Mönch, Theologe und Reformator Martin Luther (*1483 Eisleben, Deutschland, †1546 ebenda). Er hat dreimal den Weltuntergang prophezeit, für 1532, 1538 und 1541. Als das Ende der Welt in keinem dieser Jahre eintrat, hat er es aufgegeben, weitere Voraussagungen zu machen.

http://www.merkur-online.de/nachrichten ... 27168.html
Prophezeiungen: Wann die Welt untergehen sollte
In Sachen Weltuntergang hatte auch Martin Luther ein Wörtchen mitzureden. Gleich dreimal sagte er das Ende der Welt voraus, nämlich für die Jahre 1532, 1538 und 1541. Danach gab er auf.

http://derstandard.at/1319183229865/Apo ... 1500-Jahre
http://www.news.at/articles/1151/15/314 ... e-theorien
1532 - Martin Luther verkündet für dieses Jahr den Weltuntergang. Als dieser ausbleibt, soll es dann 1538 und schließlich 1541 so weit sein. Danach legt er sich nicht mehr fest.

http://www.phil.uni-passau.de/histhw/di ... tende.html
Wann geht die Welt unter?
Mittelalterliche Berechnungen des Terminsm von Weltende und Weltgericht
Der prominensteste Verfechter dieser Theorie war Martin Luther, der darüber eine eigene lateinische Abhandlung verfaßt. Daß Luther dennoch das Weltende schon zu seinen Zeiten erwartet hat, liegt daran, daß es im Evangelium auch heißt, die Drangsal vor dem Ende werde abgekürzt, denn sonst könne niemand gerettet werden.

http://diepresse.com/home/panorama/welt ... tuntergang
09.01.2010
Maya-Kalender: 3, 2, 1... Weltuntergang?
Martin Luther berechnete dreimal den Weltuntergang, sowohl der Mathematiker und Astronom Edmond Halley als auch Isaac Newton beschäftigten sich mit dem Ende der Welt.

http://www.reformiert.info/artikel_8793.html
EVANGELISCH-REFORMIERTE ZEITUNG FÜR DIE DEUTSCHE UND RÄTOROMANISCHE SCHWEIZ
Sieben Weltuntergänge, die nie stattfanden
1540 erwartete Martin Luther den Weltuntergang, den er unter dem Eindruck der türkischen Belagerung Wiens 1529 berechnete. Wichtig im apokalyptischen Denken der Reformation ist die Gleichsetzung des Papsttums mit dem Antichrist. Das Luther zugeschriebene Wort vom Apfelbäumchen, das er pflanzen wolle, wenn er wüsste, dass am nächsten Tag die Welt unterginge, zeigt aber: Seine Endzeiterwartung war keineswegs panisch.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 135af.html
Der Reformator Martin Luther (1483-1546) dagegen kündigte den Weltuntergang für 1532, für 1538 und für 1541 an - nahm dann aber von...

http://www.pm-magazin.de/t/religion-myt ... e-der-welt
Wann kommt das Ende der Welt?
Stifel war ein Freund Martin Luthers. Und auch der große Reformator tat sich als begeisterter Apokalyptiker hervor. Gleich drei Mal sagte er das Ende der Welt voraus. Das erste Mal für 1532, dann für 1538 – und 1541 sollte die Welt ganz bestimmt unwiderruflich untergehen. Als diese sich immer noch weigerte, nahm Luther von weiteren Vorhersagen Abstand.

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-5 ... l-von.html
Das Debakel von Delphi
Nichts wurde so oft vorhergesagt wie der Weltuntergang. Martin Luther kündigte ihn zu Lebzeiten gleich dreimal an, für 1532, 1538 und 1541. Als sich die Welt hartnäckig weigerte unterzugehen, vermied er weitere Datumsangaben.

http://diepresse.com/home/panorama/welt ... ommen-will
30.12.2011
Weltuntergangsblues: Wenn das Ende einfach nicht kommen will
Reformator Martin Luther sagte gar dreimal das Ende voraus: 1532, 1538 und 1541. Danach gab er es auf, exakte Daten anzugeben.

http://www.manfred-gebhard.de/Endzeiterwartungen.pdf
Geschichtliche Endzeiterwartungen
Im Herbst 1532 meinte Luther das Weltende schon ganz nahe herangerückt zu sehen. Melanchtons Äußerung, der Kaiser würde bis ins Jahr 1548 leben, wies Luther mit dem kategorischen Hinweis zurück, dass so lange gar nicht die Welt stehen würde. Im Winter desselben Jahres behauptete er sogar; der Jüngste Tag stehe unmittelbar vor der Tür. Das Jüngste Gericht verzog; inzwischen waren Jahre vergangen.
1538 sprachen aber Luthers Meinung, alle Zeichen dafür, dass der jüngste Tag nun endgültig nahe. Am 2. November 1540 teilte Luther seinen Tischgenossen mit, das Gott in diesem Jahr einen guten Valettrunck an Wein geben möge; es müsse der letzte Wein sein, denn noch vor dem Herbst 1541 würde die Welt untergehen. Luther war überzeugt, dass sich bereits die himmlische Heerscharen rüsteten, um den Türken und den Papst zu schlagen und in den höllischen Abgrund zu stürzen.
Noch im Jahre 1541 schrieb Luther die Schrift "Supputatio annorum mundi" (Berechnung der Jahre der Welt). Sie wurde durch Johannes Aurifaber 1550 deutsch unter dem Titel "Luthers Chronica" veröffentlicht. In ihr wurde das Jahr 1540 als Beginn des letzten halben Jahrhunderts der Weltgeschichte angenommen.

Az első időpont, amit az "Ítélet" éveként jósolt meg, az 1532. év volt. Ebben az évben egyetlen olyan konstelláció jöhetett csak számításba, ami kapcsolatba hozható a bibliai misztériumok kozmikus hátterével, ugyanis éppen a zsidó újévre, Ros Hásánára esett, és a Shem ha-Mephorash-nak ("Isten 72 szellemének") volt az egyik kozmikus forrása, ami ráadásul asztrológiai szempontból Jeruzsálemmel kapcsolatba hozható volt:

1532.09.28 23:33 UT +2.00 Jeruzsálem Szombat (5293.Tishri 1., zsidó újév - Ros Hásáná)
"IC"-Nap-Hold-Mars:15,3°/15,3°/14,1°Mérleg; -Szaturnusz-Uránusz quadrat:11,1°/13,2°Rák
(4,2°)

Luther nem bazírozhatott másra a jövendölése folyamán, kizárólagosan csak erre. Semmilyen más elfogadható magyarázat nincs ezzel kapcsolatosan. Vagy saját erőből, vagy külső segítséggel (pl. Melanchthon) jött erre a konstellációra rá. Az utóbbi a valószínűbb.

Természetesen nem volt valójában semmi köze az 1532. évnek a Pál-féle kereszténység által propagált "Jézus visszajöveteléhez", hiszen az a "végidőkre", azaz napjainkra volt időzítve, amivel az i.sz. 25. április elsején keresztre feszíttetett Názáreti Jézus eleve nem lehetett kapcsolatban, viszont az ószövetségi messianisztikus elképzelések messiásának, Immánuelnek a megszületését várták ettől a beavatottak.

Luther szándékosan tette prédikációi témájának 1532. év augusztus 11-től a Pál Korinthusiakhoz írt első levelének 15. fejezetét, ami kifejezetten a Pál-féle eszkatológikus elképzelésekről szól: "Jézus visszajövetele a végidőkben" és a holtak feltámadása:

http://books.google.de/books?id=X2AzSj0 ... &q&f=false
Axel Wiemer: "Meint Trost, Kampf und Sieg ist Christus" - Martin Luthers eschatologische Theologie nach seiner Reihenpredigten über 1.Kor 15 (1532/33) (2003, Berlin) ISBN 3-11-017519-3

(S. 23)
Predigt---------Predigttext-------------Datum
1----------------1.Kor 15,1-8------------11. Aug. 1532 (Sonntagnachmittag)
2----------------1.Kor 15,8-11-----------8. Sept. 1532 (Sonntagnachmittag)
3----------------1.Kor 15,12-15---------22. Sept. 1532 (Sonntagnachmittag)
4----------------1.Kor 15,14-20---------6. Okt. 1532 (Sonntagnachmittag)
5----------------1.Kor 15,20-22---------13. Okt. 1532 (Sonntagnachmittag)
6----------------1.Kor 15,22-------------20. Okt. 1532 (Sonntagnachmittag)
7----------------1.Kor 15,24-------------27. Okt. 1532 (Sonntagnachmittag)
8----------------1.Kor 15,26.27a--------3. Nov. 1532 (Sonntagnachmittag)
9----------------1.Kor 15,27-29---------10. Nov. 1523 (Sonntagnachmittag)
10--------------1.Kor 15,30-32----------17. Nov. 1532 (Sonntagnachmittag)
11--------------1.Kor 15,33ff------------1. Dec. 1532 (Sonntagnachmittag)
12--------------1.Kor 15,34-37----------8. Dec. 1532 (Sonntagnachmittag)
13--------------1.Kor 15,36-------------22. Dec. 1532 (Sonntagnachmittag)


Az említett eszkatológikus elképzelések nem valósulhattak meg semmiképpen Luther idejében, mivel akkor még nem volt ott az ideje, de a realitás talaján napjainkban sem, amikor már több mint 12 éve túl vagyunk a tényleges időponton.

Nyugodt lelkiismerettel nevezhetjük tehát Luther első, 1532-re vonatkozó jóslatát asztrológiai és kabbalisztikus alapokon nyugvó, de helytelen előrejelzésnek.
Érthetetlen viszont az, hogy miért jelölte meg a be nem teljesülhetett jövendölését követően az 1538. és 1541. évet ismét "Jézus visszajövetele" gyanánt, hiszen ezekhez az évekhez már megfelelő égi esemény sem volt utalható...

Bécs püspöke, Frederick Nausea (1480 - 1552) is meg volt arról győződve, hogy a világvége közeleg 1532-ben...:

http://www.termeszetvilaga.hu/szkeptikus/vilag.html
NEGYVENKILENC BE NEM TELJESÜLT JÓSLAT A VILÁG VÉGÉRŐL
1532.
Frederick Nausea bécsi püspök kijelentette, hogy nagy katasztrófa „közeledik" , amikor bizonyos furcsa eseményekről kapott jelentést. Elmondták neki, hogy egy üstökös mellett több véres keresztet láttak az égbolton, fekete kenyér hullott az égbol, valamint három Napot és egy lángokban álló kastély is láttak az égen. Egy nyolcéves római kislány története, akinek melleiből meleg vízsugár lövellt ki, végképpen meggyőzte a tudós püspököt, hogy közeleg a világ vége, és ezt a hírt közölte is a hívőkkel.

http://www.sermonsfromseattle.com/serie ... _world.htm
The End of the World
“Bishop Frederick Nausea (yes, that is his name), predicted that the world would end in 1532 after hearing a single report of bloody crosses appearing in the sky alongside a comet.”

http://books.google.de/books?id=_7D6W_W ... &q&f=false
Claire Gantet: Der Traum in der frühen Neuzeit (2010) ISBN 978-311-023111-3
(S. 118) Der katholische Kleriker Friedrich Nausea bezweifelte ebenfalls vehement die Prognosefähigkeit von Astrologie, Chiromantie und Geometrie, erkannte jedoch in zahlreichen Wundern Vorzeichen Gottes für das sich nähernde Weltende.27

27 - Gregor Reisch: Margarita philosophica Libri XII. Argentoratum: Grüninger, 1504 (1499); Friedrich Nausea: Mirabilia, Libri mirabilium septem. Coloniae: Peter Quentel 1532: Wunderzeichen seien "ea quidem mirabilia, quae tametsi natura, quia tamen raro et subito nonunquam nullaque ratione animadversa deoque praccipuo authore fiunt, contra naturam fieri plaeumque credimus, imo quae contra naturam fieri adfirmamus, atque plus aequo propterea demiramur, utpote tam rara planeque nova". Fol.7 V. Vgl. auch die in protestantischen Kreisen veröffentlichten Wahrsagungen Johann Grünpecks (vgl. oben S. 40); vgl. auch Joachim Camerarius: Norica, sive de ostentis libri dvo... Vitabergae: Georgivs Rhav. 1532. Vgl. dazu Rudolf Schenda: Die deutschen Prodigiensammlungen des 16. und 17. Jahrhunderts. In: Archiv für Geschichte des Buchwesens 4 (1963), Sp 637-710; Walther Ludwig: Zukunftsvoraussagen in der Antike, der frühen Neuzeit und heute. In: Zukunftsvoraussagen in der Renaissance, S.9-64, hier 21.
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